reiseangebote

Sehenswürdigkeiten in Bangkok

Die Highlight von Bangkok und der Umgebung

Tempel, Märkte, Klöster und traumhafte Strände, Thailand hat für Reisende eine Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten. Neben den Stränden, den Tempelanlagen, Palästen und der Landschaft gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Thailand.

Der große Palast in Bangkok

Ist wohl zu Recht die touristische Hauptattraktion von Bangkok. Auch bei einem Kurzaufenthalt sollte kein Besucher der Stadt diese Sehenswürdigkeit auslassen, dokumentiert sie doch auf engstem Raum die thailändische Geschichte und Tradition. Über 100 Gebäude, auf einer Fläche von mehr als 200.000 qm bilden den Bezirk des Großen Palasts - genaugenommen eher schon eine Stadt in der Stadt als ein Palast. Das gesamte Gelände wird von einer 1,9 km langen zinnenbewehrten Mauer umfasst.

Chakri-Palast

watZwischen 1876 und 1880 wurde unter Rama V. der Chakri-Palast erbaut. Er liegt zwischen der Dusit-Gruppe und den Mahamontien. Der Unterbau des Palastes ist im Stil der italienischen Renaissance erbaut und wird von siamesischen Dächern, mit Mondhops, abgeschlossen.

Ein Baustil, der ihn zum Spott vieler Architekturkritiker werden ließ. Das mittlere Kuppeldach enthält die Urnen mit der Asche aller Chakri-Könige. Die niedrigeren Kuppeln rechts und links bewahren die Urnen aller Chakri-Prinzen. Im Zentrum des Chakri-Palastes befindet sich die Thronhalle, die auch heute noch für Staatsempfänge dient.

Wat Phra Kaeo

Ist der sakrale Monumentalbau innerhalb der Mauern des Großen Palasts. Die Bauarbeiten an der Tempelanlage begannen zeitgleich mit denen der Palastanlage unter König Rama I. Der Tempel ist eine Schatzkammer thailändischer Kunst und beherbergt den Jade-Buddha, die meistgeachtete Buddha Figur in Thailand. Das Allerheiligste der Tempelanlage ist der Emerald Buddha. Der kleine nur 75 cm hohe Jade-Buddha genießt in ganz Thailand die höchste Verehrung.

Chinatown in Bangkok

Nach Schätzungen beträgt der chinesisch stämmige Bevölkerungsanteil in Thailand rund 10%, ein großer Teil davon lebt in Bangkok. Man trifft überall in Bangkok auf Thaichinesen, aber in Chinatown, dem traditionellen chinesischen Wohnviertel, sind die Nachfahren der Einwanderer immer noch konzentriert.

Es gibt nicht viele kunsthistorische Sehenswürdigkeiten rund um die Yaowarat Road, dem Herz von Chinatown. Dafür gibt es hier chinesischen Leben pur. Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin, Apotheken, deren «Medikamente» Europäern den Atem verschlagen. Dazu typisch chinesische Gaumenfreuden aller Art, die man direkt am Straßenrand genießen kann.

chinatownDie Gerichte werden vor den Augen der Gäste frisch im traditionellen Wok zubereitet und es spricht nichts gegen einen kleinen Imbiss. Abenteuerliche Naturen werden hier vielleicht einmal Pythonfleisch oder die berühmte und teure Vogelnestersuppe probieren.

Aber auch gebratener Reis, Ente und alle bekannten Speisen der chinesischen Küche sind hier wirklich an jeder Ecke zu bekommen. Händler bieten am Straßenrand ihre Waren in solch unglaublicher Vielfalt feil, dass man sich im Grunde genommen in einem großen Freiluft-Kaufhaus befindet. Chinatown lädt ein sich einfach treiben zu lassen und asiatisches Leben zu sehen und auch zu riechen

Tempelanlage des Wat Pho in Bangkok

Die Tempelanlage des Wat Pho stand hier schon vor der Gründung Bangkoks im Jahre 1782. Rama I. nahm umfassende Erweiterungen vor und so entstand die größte Tempelanlage Bangkoks. Das Gelände umfasst ca. 8 Hektar, und ist vollständig von einer Mauer umfasst. Die Hauptattraktion von Wat Pho ist die 45 Meter lange Statue des «liegenden Buddha», dem in spiritueller Hinsicht jedoch nicht soviel Bedeutung zukommt wie dem Jade Buddha im angrenzenden Großen Palast.

Im Wat Pho wird dem Besucher auch die Möglichkeit gegeben eine traditionelle Thai-Massage zu genießen. Das Kloster beherbergt eine der berühmtesten Massageschulen Thailands. Rund 200 Baht kostet eine halbe Stunde dieser entspannenden Massage und für 300 Baht währt der Genus eine ganze Stunde.

Der große Viharn enthält den weltberühmten liegenden Buddha. Die Figur liegt auf der rechten Seite, nach buddhistischer Lehre die richtige Haltung zum sterben und stellt den Moment dar, indem Buddha ins Nirwana hinübergeht. Die gewaltige Größe (45 x 15 m) lässt leider in dem doch recht schmalen Raum keinen Gesamteindruck zu, das milde Lächeln der vergoldeten Statue hinterlässt jedoch beim Betrachter einen ähnlichen Eindruck wie die Pieta im Petersdom.

Rund um die Buddhastatue sind 108 Opferschalen aufgestellt, wirft man in jede dieser Schalen eine Münze (25 Satang) so verspricht dies Glück (Wechselkasse mit abgezählten Geldstücken vorhanden). Da viele der Besucher ein Stückchen Glück erhaschen wollen, ist die Halle angefüllt mit dem dumpfen Geklapper der kleinen Münzen. Die Geschwindigkeit in der einige Thais die Schalen füllen lässt auf viel Übung schließen.

Jim Thompson House

Es ranken sich viele Legenden um die Person von Jim Thompson, dem wohl berühmtesten Ausländer in Bangkok. Thompson wurde 1906 in Greenville Delaware geboren. Nach seinem Architekturstudium arbeitete er überwiegend in New York. Von den Ereignissen des eskalierenden 2. Weltkriegs beeindruckt meldete sich Thomson freiwillig zum amerikanischen OSS, einem Vorläufer des CIA. Nach Kriegsende wurde er Leiter der Organisation in Bangkok, doch er quittierte bereits kurze Zeit später den Dienst und wurde Manager im Oriental Hotel, damals dem einzigen Hotel in Bangkok das gehobenen, internationalen Standard bot.

schwimmenderZeitlebens interessierte sich Jim Thompson für Tradition und Kunst. So kam er mit der Thaiseide in Kontakt, deren aufwendige, nicht genormte Produktion eine weltweite Vermarktung nicht zuließ. Thompson entwickelte Richtlinien für die Produktion der Seide, ohne darüber die traditionellen, handwerklichen Kenntnisse aufzugeben.

1948 gründete er die Thai Silk Company, kurze Zeit später schaffte es die Thai-Seide sich auf den Weltmärkten zu etablieren. Führende Hotels in aller Welt, Schauspieler und Kostümdesigner beim Film nutzen die Thai-Seide. Ostern 1967 machte sich Jim Thompson zu einem Ausflug nach Malaysia auf und verschwand spurlos im Dschungel. Die Umstände des Verschwindens sind bis heute nicht geklärt, 1974 wurde Thompson offiziell für tot erklärt. Neben der Thaiseide hinterließ er der Nachwelt seine bedeutende Kunstsammlung, die in sieben traditionellen Thaihäusern untergebracht ist.

Siam Square und Sukhumvit Road in Bangkok

Siam Square und Sukhumvit Road sind Synonyme für das moderne Bangkok. Hier sind die großen Shopping Malls, die Bürokomplexe. Viele moderne Luxushotels liegen in dieser Gegend. Der Siam Square ist das ideal Revier für Kaufwütige und Gourmets.

Zwischen 100.000 und 200.000 Besucher strömen täglich in die Kaufhäuser Hier reiht sich Kaufhaus an Kaufhaus, das Mah Boon Krong (kurz MBK) ist das Einkaufsmekka für die Einheimischen. Der siebte Stock ist ein Unterhaltungscenter mit verschiedenen Kinos, Cafes und Restaurants. 400 Shops und weit über 1000 Verkaufsstände sind hier im MBK unter einem Dach untergebracht. Auch hier werden die berühmten gefälschten Markenartikel angeboten, zum Teil in weitaus besserer Qualität als auf den Nachtmärkten und die Atmosphäre ist nicht so hektisch.

Über eine Röhre verbunden geht es in das nächste Kaufhaus, das Siam Discovery Center. Hier ist es aus mit billigen Fälschungen. In dem edlen Ambiente findet man namhafte Designer Labels aus aller Welt. Hier kauf der thailändische Mittelstand und die Upperclaß, aber auch Touristen bevölkern die Etagen des Siam-Discovery.

Gleich daneben das Siam-Center, mit den neuesten Modetrends aus aller Welt, wenn das Siam-Discovery die 25-50 jährigen anlockt, so sind im Siam-Center die Teenager zu finden. Brav in ihre Schuluniformen gekleidet jagen sie dem Trend der Zeit hinterher. Wem das alles noch nicht edel genug ist, der macht sich auf ... Ein paar Meter die Straße entlang oder bequemer fährt man eine Station mit dem Skytrain von der Siam Station bis zur Chit Lom Station. Hier locken World Trade Center und Gaysorn Plaza mit exklusive Waren aus aller Welt.

Ocean World Aquarium

Im Siam Paragon Einkaufscenter ( das größte Südostasiens ) befindet sich das Ocean World Aquarium ( Skytrain Station Siam ) Es sind 30 000 Meeresbewohner 400 verschiedene Arten zu besichtigen auf 10 000qm. Die ganze Anlage ist unterteilt in 7 Sektionen, und erstreckt sich auf 2 Stockwerke. Zu den wichtigsten Attraktionen zählt ein 800.000 Euro teurer Zacken-Zahn-Hai sowie ein eine 18 Kilogramm schwere und vier Meter lange Spinnen Krabbe. Ab Februar 2006 dürfen sogar Besucher in die Tiefen des 24 Millionen Euro teuren Aquariums hinabtauche.

reiseangebote

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier für mehr Informationen. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie auf